UroAgeCare

Nachwuchsakademie


Initialer Workshop, 

Forschungsfelder & Zusammensetzung der "Faculty"



Workshop

Die DFG-Nachwuchsakademie startet von Donnerstag, den 27. bis Montag, den 31. Januar 2022 mit einem fünftägigen Workshop, in dem sich bis zu 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Faculty-Mitgliedern und weiteren Gastreferenten zu einem intensiven fachlichen Austausch rund um die wissenschaftliche Agenda von UroAgeCare zusammenfinden. 

Dabei stellen die Teilnehmenden ihre Projektentwürfe vor und setzen sich mit inhaltlichen und methodischen Aspekten  zum Thema „Urological Diseases in an Ageing Society - From Genetics to Medical Care“ vertiefend auseinander. In Keynote Lectures wird ihnen hierbei ein umfassender Überblick über das thematische Spektrum und den aktuellen Stand der Forschung gegeben. In fokussierten Vorträgen fachlich ausgewiesener Experten wird das Wissen über die vielfältigen themenbezogenen Formen wissenschaftlicher Exploration ausgebaut. 

Einen wichtigen strukturellen Aspekt des Workshops stellt die Bildung von thematisch passenden Mentor-Mentee-Teams dar. Inhaltlich wird dann die fundierte Ausgestaltung der Projektideen und Antragsentwürfe im Mittelpunkt des Workshops stehen, bei der die Teilnehmenden durch ihre Mentorinnen und Mentoren in einer Schreibwerkstatt umfassend unterstützt werden. Hierbei wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, selbstständig entsprechend ihrem jeweiligen Forschungsthema Prioritäten zu setzen und gezielt individuelle Lösungsansätze zu entwickeln. In einem zweiten Abschnitt der Woche werden die Teilnehmenden in Vortragsrunden ihre überarbeiteten Antragsentwürfe im Expertenkreis vorstellen und die Möglichkeit haben, offene Fragen und mögliche Kritikpunkte gemeinsam zu erörtern. 

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Vorläufiges Themenportfolio

Der Themenkomplex der Nachwuchsakademie "Urologische Erkrankungen in einer alternden Gesellschaft: From Genetics to Medical Care (UroAgeCare)" umfasst verschiedene Aspekte, die auf jeweils unterschiedliche Forschungsfelder fokussieren. Je nach Bewerbungslage und eingereichten Projektskizzen kann das Themenportfolio zum Start der Nachwuchsakademie noch variieren oder erweitert werden. 

  1. Entwicklung und/oder Einsatz von präklinischen und in vivo Modellen zur besseren Kenntnis und zum Verständnis altersbedingter onkologischer und nicht-onkologischer urologischer Erkrankungen.
  2. Altersbedingte Veränderungen in der Gen- und Proteinregulation als Grundlage für die Entwicklung urologischer Tumor- oder Nicht-Tumorerkrankungen bei älteren Patienten.
  3. Altersbedingte immunologische Funktion und Immunmonitoring als Grundlage für Immuntherapien bei älteren Patienten mit onkologischen und nicht-onkologischen urologischen Erkrankungen.
  4. Metabolismus und Pharmakogenetik für eine bessere Vorhersage von unerwünschten Ereignissen und Arzneimittelinteraktionen bei uro-geriatrischen Patienten.
  5. Big Data und Künstliche Intelligenz (KI) für ein besseres Verständnis der Bedürfnisse in der medizinischen Versorgung von geriatrischen Patienten in der Urologie.
  6. Relevanz von Geriatrischen Assessments und Interventionen bei der chirurgischen und systemischen Behandlung von geriatrischen Patienten mit urologischen Erkrankungen.

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Faculty

Die personelle Besetzung der Faculty richtet sich nach den von den Bewerbern eingereichten Projektthemen und Mentorenvorschlägen. Sobald die Faculty-Mitglieder feststehen, werden wir sie an dieser Stelle bekannt gegeben. 

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Associate Faculty

Für einen zusätzlichen wissenschaftlichen Input sowie einen Blick über den Tellerrand haben wir zum initialen Workshop einige ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingeladen,  die sich in ihren jeweiligen Forschungsschwerpunkten thematisch mit dem Thema "Alter" auseinandersetzen: 

  • Prof. Dr. Christoph Englert, Arbeitsgruppe Molekulare Genetik des Alterns, Leibniz Institut für Alternsforschung – Fritz Lipmann Institut, Jena
  • Prof. Dr. Hartmut Geiger, Institut für Molekulare Medizin, Co-Koordinator des Forschungsnetzwerks SyStaR (Systembiologie für Gesundes Altern), Universität Ulm
  • Prof. Dr. Gabriele Meyer, Institut für Gesundheit- und Pflegeforschung, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle
  • Prof. Dr. Barbara Seliger, Institut für Medizinische Immunologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle
  • Dr. Peter Tessarz, Arbeitsgruppe Chromatin und Altern, Max-Planck-Institut für Biologie des Alterns, Köln


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